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TAS 3073 Mini Reihe

IPA 3

IPA 3

Produktinformationen

Technische Daten

Tabelle

Funktionsbeschreibung

Die Hauptfunktion einer Reibungsfeder ist das dämpfen/absor- bieren von eingeleiteter Energie. Eine Reibungsfeder besteht aus geschlossenen Außen- und Innenringen, welche mit ihren konischen Flächen ineinander greifen. Durch die Axial einge- leitete Energie, werden die Außen- und Innenringe auf den Ke- gellächen aufeinander geschoben, so dass sich die Federsäule verkürzt. Dies bewirkt, dass sich die Außenringe dehnen und die Innenringe im Durchmesser verkleinern. Durch die entstehende Reibung an den Kegellächen wird die eingeleitete Energie auf- genommen und in abzuführende Wärme verwandelt. Resonan- zerscheinungen werden vollständig unterdrückt.

Prinzip der Reibungsfeder

Reibungsfedern bestehen aus Außen- und Innenringen, die sich auf ihren Kegellächen unter Einsatz eines Spezial-Schmiermit- tels berühren.

Wirkt auf die Reibungsfeder eine Axialkraft, so schieben sich die Kegellächen übereinander und bewirken, das sich die Au- ßenringe vergrößern (dehnen) und die Innenringe verkleinern (stauchen). Die Kegellächen bewirken eine Kraft- und Wegüber- setzung.
Dadurch ergibt sich ein lineares Federdiagram.

Eine wirksame Kegelläche bezeichnet man als ein Federele- ment, d.h. einen halben Außen- und einen halben Innenring.

Reibungsfedern sind aus gleichartigen Außen- und Innenringen aufgebaut. Durch Veränderung der Elementenzahl kann jeder beliebige Federweg und damit jede Federsteiigkeit erreicht werden. Die Endkraft bleibt jedoch bei unterschiedlichen Ele- mentenzahlen immer gleich. Es ändern sich nur der Federweg sowie die Federlänge.

Mit der Wahl des Ringtyps sind die Außen- und Innendurchmes- ser sowie die Federendkraft festgelegt. Federlänge, Federweg und Arbeitsaufnahme hängen dagegen von der Anzahl der Ele- mente ab. Die erforderliche Elementenzahl errechnet sich aus dem benötigten Federweg s oder der gewünschten Federarbeit W. e = sges / se = Wges / We